Welches Werkzeug gehört in den Werkzeugkoffer?

Ein Werkzeugkoffer gehört in jeden Haushalt, ob dort nun eine Familie wohnt, ein Paar, ein Mann oder eine Frau. Denn natürlich gibt es immer wieder etwas zu reparieren und ohne Werkzeug ist das nicht möglich. Oft kommt die Frage auf, was alles in einen Werkzeugkoffer rein gehört, damit die notwendigsten Werkzeuge auch wirklich vorhanden sind.

Die meisten Profi-Handwerker wissen das natürlich, aber gerade für Laien ist dies nicht so einfach. Wir möchten gerne aufführen, was sich für den Werkzeugkoffer empfiehlt, ob man ihn nun verschenken möchte oder für den eigenen Gebrauch kauft.

Der Inhalt des Werkzeugkoffers

Welches Werkzeug gehört in den Werkzeugkoffer?

Es gibt in vielen Baumärkten schon komplette Werkzeugkoffer und manche, die man selbst zusammenstellen muss. Unsere Tipps hier gelten natürlich den Zusammenstellungen eines eigenen Werkzeugkoffers. Der Nutzer muss hierbei selbst überlegen, ob er auf das eine oder andere Werkzeug verzichten möchte.

Es gibt kein Gesetz, welches besagt, dass man die hier angeführten Werkzeuge alle kaufen muss. Aber man kann davon ausgehen, dass sie mehr als hilfreich sind.

Fangen wir also mal an:

  • Der Hammer ist ein Muss, er sollte stabil und ein gutes Gewicht haben.
  • Zangen dürfen im Grunde auch nicht fehlen, hier muss man sehen, mit welchen Zangen man arbeiten kann und möchte. Denn es gibt verschiedene Spitzzangen, die Kneifzange, die Wasserpumpenzange (oder Rohrzange), die Kombizange und mehr.
  • Inbusschlüssel sind nicht teuer aber wichtig. Viele Möbel sind mit den Schrauben versehen, für die man die Inbusschlüssel braucht. Man bekommt diese als Set, was sehr praktisch ist, weil man so für jeden Zweck den passenden Schlüssel hat.
  • Ein Cutter Messer ist auch Pflicht, irgendwas muss immer mal geschnitten werden und dann würde man vor einem Problem stehen, wenn dieses spezielle Messer fehlen würde.
  • Schraubendreher braucht man natürlich unbedingt, ob nun Schlitz- oder Kreuzschlitz. In jedem Haushalt baut man schon einmal was zusammen oder auseinander und ohne Schraubendreher ist dies nicht möglich.
  • Wenn man dabei Platz sparen möchte, tut es auch eine Umschaltknarre mit den passenden Aufsätzen an Steckschlüsseln. Dafür gibt es passende Schrauber-Aufsätze und der Werkzeugkoffer wäre nicht so voll.
  • Ein Seitenschneider zum Durchtrennen von Kabel sollte man auch besitzen.
  • Der Zollstock darf auch nicht fehlen, wie auch die Wasserwaage. Messen und prüfen man auch bei Arbeiten im Heimbereich ernst nehmen.
  • Auch wenn man der Meinung ist, dass man nie im Leben etwas sägen würde, so empfiehlt es sich doch, eine kleine Handsäge mit Sägeblättern für Metall und Holz zu besitzen. Man wird staunen, wie oft man sie doch braucht!
  • Der Akkuschrauber ist sehr sinnvoll, wenn man häufiger Möbel ab- und aufbaut und dabei aber schneller sein möchte. Mit ihm spart man viel Zeit und Kraft. Und wenn man gleich zu einem Akkubohr-Schrauber greift, hat man auch gleich eine Bohrmaschine im Haus. Diese braucht man vielleicht nicht oft, aber für die Lampenaufhängung, für Bilder oder Möbel, ist sie dann doch sehr sinnig.
  • Wer mit Strom arbeitet, sollte auch einen Phasenprüfer im Werkzeugkoffer haben.
  • Auch an Zubehör sollte man nicht sparen, wie Nägel, Dübel, Schrauben, Klebeband, Kabelbinder, Schleifpapier und Schellen.

Fazit

Hat man eine gute Grundausstattung in seinem Werkzeugkoffer, braucht man nicht mehr die Nachbarn nach Werkzeugen zu fragen und kann immer gleich, wenn es etwas zu tun gibt, an die Arbeit gehen. Und es ist ja eine Investition, die sich über die Jahre auszahlen wird.

Hier sollte man aber von Beginn an auf eine vernünftige Qualität achten. Denn gerade bei Werkzeug trifft der Satz: „Wer billig kauft, kauft zweimal“ häufig zu. Ich möchte damit nicht sagen, dass Werkzeuge die billig in Discountern angeboten werden immer schlecht sind. Aber man sollte schon die Augen offen haben beim Kauf.